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| Update: 05.12.2006 | ||||
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Bismarcksäule vom Riesengebirgsverein Die Bismarcksäule in Gottesberg Der Riesengebirgsverein, Ortsgruppe Gottesberg, unter Vorsitz von Dr. F. Brandstätter, regte den Bau dieser Bismarck-Feuersäule auf dem Winklerberg (auch Bismarck-Höhe) an. Entworfen und ausgeführt wurde die Feuersäule von Bildhauer Alfred Daehmel aus Hirschberg. Als Baumaterial wurde Granit aus Schreiberhau verwendet. Finanziert wurde der Turmbau aus Mitteln des Riesengebirgsvereins. Auf dem Gesims der Säule mit quadratischem Grundriss wurde die Inschrift "BISMARCK" angebracht. Auf der Freifläche unterhalb der Inschrift sollte das Bismarck-Wappen befestigt werden (nicht nachgewiesen). Die abnehmbare Feuerschale (Durchmesser 75 cm) wurde mit einer 1:1-Mischung aus Teeröl und Petroleum befeuert. Die runde Feuerschale aus Eisenblech kostete lediglich 5 Mark. Über eine Treppenanlage mit 6 Absätzen war der Aufstieg zum Plateau der Feuersäule auf dem Winklerberg möglich. Der Bismarckturm wurde im Jahr 1947 gesprengt. Der erste Sprengversuch am 22.07.1947 war nicht erfolgreich, im gleichen Jahr wurde die zweite und endgültige Sprengung durchgeführt. Der polnische Staatsbürger Zenon Dzieciol fand im Juni 2002 noch Steinreste des zerstörten Bismarckturmes vor. Die gesamte Treppenanlage ist zerstört. Die ehemalige Bismarck-Höhe wurde in Kopisko umbenannt. In Boguszow-Gorce (Gottesberg) wird der Berg aber immer noch "Wzgórze Bismarcka" (Bismarck-Berg) genannt. Link: Empfehlenswerte Bildergalerie zum Turm von Marek Moson Polnische Version dieser Seite (Dank an Marek Moson aus Wroclaw/PL für Übersetzung) ______________________________________________________________ |
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