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| Update: 07.06.2005 | ||||
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Die private Bismarcksäule Die Bismarcksäule in Melno Herr von Bieler vom Majorat Melno plante und finanzierte diese Bismarck-Feuersäule aus eigenen Mitteln. Für den Entwurf beauftragte er den Landesbaurat der Provinz Preußen, Landesbaurat Tiburtius, die Bauausführung erfolgte durch Maurermeister Wilke aus Rehden. Die Säule mit quadratischem Grundriss wurde aus Melnoer Feldsteinen (Sockel und Überbau) und dunkelroten Ziegelsteinen (Mittelstück), die in der Ziegelei Meissner und Wüst in Graudenz gebrannt wurden, gefertigt. Am Säulenschaft wurden ein in Sandstein gehauenes Bismarck-Wappen und die Jahreszahl "1901" von Steinmetzmeister Sally Graupe aus Graudenz angebracht. In den Überbau wurde eine 50 cm tiefe Feuervorrichtung mit Rosteinlage (0,75 m x 0,75 m) eingelassen. Zur Befeuerung musste ein Feuerkorb aufgesetzt werden, der die Säule 1 m über die Turmspitze hinaus überragte. Befeuert wurde die Säule mit Holz, welches mit Petroleum getränkt wurde. An der Einweihungsfeier am 30.07.1901 (Bismarcks 3. Todestag) nahmen der Landrat des Kreises Graudenz und weitere Landräte aus der Umgebung sowie eine geladene Gesellschaft teil. Bezüglich des Abrisses gibt es zwei verschiedene Versionen: 1. Der Turm wurde 1947 abgetragen. 2. Der Turm wurde zwischen 1955 - 1960 abgerissen. Dies soll von einem polnischen Würdenträger veranlasst worden sein, der gegen ein preußisches Symbol in Melno war. Der ehemalige Standort des Turmes befindet sich dicht neben der südlichen Kriegerfriedhofsmauer. Der Friedhof wurde erst im Jahr 1939 angelegt. Einige Steine des ehemaligen Turmes sind noch am ehemaligen Standort verstreut zu finden. _____________________________________________________________________________ Polnische Version dieser Seite (Dank an Marek Moson aus Wroclaw/PL für Übersetzung) |
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Dank an Jörg Petzold aus Dresden für den Kartenausschnitt |
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