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Update: 31.08.2010
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| Bismarckturm im Landschaftspark Der Bismarckturm in Grimma-Höfgen Jutta Gleisberg, Gattin des Grimmaer Großmühlenbesitzers Gleisberg, ließ diesen Bismarckturm auf ihrem Privatgelände errichten. Konzipiert wurde der Turm als Aussichts- und Wasserturm mit abnehmbarer Feuervorrichtung. Als Baumaterial für den runden Turm wurden Granitsteine verwendet. An der Rückseite des Turmes ist ein flacher rechteckiger Anbau mit Bogenöffnungen, auf dem eine kleine Terrasse mit Geländer angebracht ist. Am Turmschaft wurde ein Schild mit Wappen angebracht. Der Wasservorratsbehälter ist im Keller des Bauwerkes untergebracht. Der Turm wurde im Jahr 1945 im 2. Weltkrieg beschädigt. Nach einer Sanierung in den Jahren 1992/93 wurde er am 01.05.1993 wiedereröffnet und der Öffentlichkeit im neugestalteten Juttapark übergeben (Landschaftspark im englischen Stil). Über eine Wendeltreppe mit 81 Stufen erreicht man die Zinnenaussichtsplattform des Turmes. Seit 1993 ist der Bismarckturm Teil des Wasserkreislaufsystems einer Schiffsmühle geworden. Eine Gruppe von Experten und Technikern realisierte in einem Pilotprojekt dieses agrartechnische Bewässerungssystem (Schiffsmühle, Bismarckturm, Springbrunnen). Seit April 2001 wurde im Hausschiff der Mühle ein Museum zur Geschichte der mitteleuropäischen Flussschiffmühlen eröffnet. Im Bismarckturm ist seit 1996 eine Klanginstallation von Erwin Stache untergebracht. Öffnungszeiten Bismarckturm: Links Wanderkarte Höfgen und Juttapark Dank an Ralph Männchen aus Dresden für Fotos aus dem Jahr 2008 |
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