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Update: 02.11.2008
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| Glasdach ersetzt Feuerschale Der Bismarckturm in Calbe/Saale Der Bau dieses höchsten Bismarckturmes in Sachsen-Anhalt wurde im Jahr 1903 vom Gutsbesitzer Bartels auf Bartelshof bei Calbe angeregt. Nach Gründung eines Bismarck-Ausschusses unter Vorsitz des Gutsbesitzers Bartels wählte man den Wartenberg (121 m über NN) bei Brumby als höchsten Punkt des Kreises Calbe als Turmstandort aus. Nach Ausschreibung eines Wettbewerbes wählte man aus dreißig eingegangenen Entwürfen den Entwurf des Maurermeisters Bielitz aus Nienburg an der Saale zur Ausführung aus. Dieser übernahm auch die Bauausführung des Aussichtsturmes mit Feuerschale und Anbau. Als Baumaterial für den Bismarckturm mit rundem Grundriss wurde wetterfester Bruchkalkstein ausgewählt, der mit Granitplatten abgedeckt wurde. Der runde Turm hat an seiner Basis einen Durchmesser von 12 m bei einer Mauerstärke von 1,75 m und knapp 40 m Umfang. Für den Bau waren insgesamt 1.300 m³ Mauerwerk erforderlich. Durch den Eingang des Rundturmes gelangte man in eine 60 m² große Bismarck-Gedenkhalle, in der auf einem Sockel eine Bismarck-Büste (Büste nach dem 2. Weltkrieg entfernt) aufgestellt war. Über dem Eingang der Gedenkhalle wurde ein roter Porphyrstein mit der Inschrift "Dem Fürsten Bismarck in Dankbarkeit und Treue", über der Tür des 5 m hohen Anbaus eine schwarze Granittafel mit der Inschrift "GEWIDMET/VON EINWOHNERN/DES KREISES CALBE/AM 1. APRIL 1904" angebracht. Von der Plattform des Anbaus gelangt man über einen Zugang zur 1,20 m breiten Innentreppe (158 Stufen, davon 33 im Anbau) des Turmes, über die man die Zinnenaussichtsplattform erreichen kann. Finanziert wurde der Turm größtenteils über Spendensammlungen. Der Kreis Calbe stellte insgesamt 10.000 Mark zur Verfügung. Auf dem Turmkopf wurde ursprünglich eine einfache Feuerpfanne aus Mauersteinen installiert. Als Feuermaterial wurde Scheitholz mit Petroleum benutzt. Der Turm wurde in den 90-er Jahren saniert. Die Feuerschale wurde entfernt. Stattdessen erhielt der Turm als Turmabschluss ein Glasdach. Im Jahr 2004 wurde der Bismarckturm in Calbe (Saale) 100 Jahre alt. Am 09. Mai 2004 wurde das Jubiläum mit der Eröffnung der neu gestalteten Gedenkhalle und einem kulturellen Rahmenprogramm feierlich begangen. Zum Jubiläum "100 Jahre Bismarckturm" erschien Mitte August 2004 eine Gedenkmedaille (Material: Bronze patiniert, Durchmesser 60 mm, Preis ca. 25 €) in einer kleinen Auflage von 100 Stück (Entwurf von Lutz Ruffert, siehe links). Im Jubiläumsjahr 2004 errichtete der Dipl.-Ing. Oskar-Heinz Werner aus Calbe/Saale vom 01. April bis 08. Mai eine steinerne 1:10 - Kopie des Bauwerkes in seinem Garten. Am 26. Mai 2007 wurde in der sanierten Gedenkhalle ein Bismarck-Stahlschnitt (Höhe 1,7 m, Breite 1,3 m) eingeweiht. Der Stahlschnitt steht auf einem weißen Sockel, der das Bismarck-Zitat "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben" trägt. Öffnungszeiten (vom 01. Mai bis 03. Oktober) Flyer zum Bismarckturm Calbe/Saale (Herbst 2008) zum kostenlosen Download Wegbeschreibung: (von Hans-Dieter Hirschmann, Haßloch) Man erreicht eine weitere Tankstelle (rechtsseitig) und muss hier scharf links in die Bahnhofstraße abbiegen. Nun fährt man immer geradeaus. Die Bahnhofstraße biegt dann in einem großen Bogen nach links ab. Dort steht ein Wegweiser zum BT, man fährt weiter geradeaus in den Glöther Weg. Von der schlechten Wegstrecke sollte man sich nicht abschrecken lassen. Vorn rechts ist der BT zu erkennen. Man muss noch an ihm vorbei fahren, bis an einem Häuschen ein gemaltes Bild auf den BT hinweist. Nach etwa 500 Metern kann man parken und den Turm mit wenigen Schritten erreichen. |
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